1. PRockFest in Bünde/ Westfalen am 10./ 11.11.2006
Nachdem ich mich unter der sehr gut zurecht gemachten Webpräsenz www.prockfest.com über die teilnehmenden Bands informiert hatte und unter anderem "Pendragon" dabei waren, entschied ich mich für eine Teilnahme am 11.11.2006. Natürlich waren hierzu erst einmal ein paar logistische Dinge zu klären, denn ich bin einfach nicht mehr der "Autoschläfer" (wenn es denn schon nicht unbedingt sein muss). Aber klar doch, Tickets mussten ja auch noch her:-! Aber auch das war auf der Homepage des Festivals alles bestens organisiert. Einfach online ordern, dann Abendkasse. (Na, mal sehen ob das gut geht?) Na, und Unterkunft, war auch relativ easy, war dann ein kleines Stück außerhalb der Stadt, mehr so im ländlichen und ruhigen Raum. Zum Ausspannen (für gestresste Ohren) nicht ganz schlecht und auch preislich moderat. Wir sind dann im "Kurhaus Wilmsmeier" in Randringshausen unter gekommen. www.kurhaus-wilmsmeier.de
( weitere Unterkünfte gibt`s hier: unterknfte.pdf herunterladen)
Dort lief auch alles absolut problemlos und es entsprach auch alles unseren Vorstellungen, denn wir wollten nur eine Übernachtung mit Frühstück. Also, die Anreise war ja auch nicht gerade ohne (was man(n) und Frau) für ein gutes Stück Musik nicht so alles auf sich nimmt. Na, nach knapp 400 km trafen wir an o.a. Kurhaus ein und erholten uns sodann von der Reise, um am Abend auch frisch zu sein.
Die Anreise zum Veranstaltungsort von Randringshausen in den Stadtbereich Bünde sind ungefähr geschätzte 10 Kilometer. Ich empfehle hierzu (wenn halt der Abend auch mit ein wenig alkoholischen Drinks verbracht werden will) eine Anreise mit dem Taxi. Preis ebenso moderat und absolut unproblematisch.
Meine Empfehlung: "Taxi - Elberg" Tel.: 0800/ 123 66 00 oder 05232/ 66 00
Die Location "Der Stadtgarten" www.stadtgarten-buende.de ein Bauwerk, welches in eine "Brasserie" (Kneipe) und eine Stadthalle aufgeteilt ist. Nun, 17:00 Uhr sollte am Samstag Einlass sein und ich schätze, dass wir so gegen 16:30 Uhr dort waren. (Ich rechnete schließlich mit etwas Andrang) Aber, bis auf ein paar vereinzelte "Proggies", welche man schon so von anderen Veranstaltungen dieser Art kennt, war doch an Masse nichts zu sehen. Also, was tun? Erst etwas zu Abend essen oder warten? Gut, dann erst einmal Geduld walten lassen und abwarten. Der Einlass verzögerte sich ein wenig - lief dann aber sehr geordnet ab. Natürlich erwartete mich gleich die erste Überraschung. Die Tickets waren an der Abendkasse in einem persönlich beschrifteten Briefumschlag hinterlegt. Sehr positiv und organisatorisch sehr gut gelaufen, da problemlos:-)) Auch die Veranstaltungsräumlichkeiten - optimal für so ein Festival würde ich sagen. Gut, war dann also noch etwas gegen den Hunger zu tun. Also gleich mal die zugehördende "Brasserie" getestet.
Die Räumlichkeiten auch ganz passabel, die Bedienung freundlich und auch für den "Füllstand" der Kneipe, ziemlich flott. Einziger Makel, das Essen:-( Entweder hatten wir die falsche Wahl getroffen, aber die kulinarischste Variante war es wohl nicht gerade. Ich gebe dem Essen mal die Note "3".
Schlussendlich konnte nun gestärkt zum eigentlichen Event geschritten werden. Im Foyer hatten sich dann auch die Progüblichen Labels breit gemacht. "Empire" - Magazin, "Eclipsed" und natürlich die Bands mit Merchandising - Angeboten. Für den Progfan halt auch immer wieder ein kleiner Leckerbissen und für die Bands ein guter Support. Halt immer unter dem Motto: "Leben und leben lassen."
Mittlerweile waren auch mehr und mehr Freunde der Musik zusammen gekommen. Als erster Gig des Abends waren die Holländer "Flambourough Head" www.flamboroughhead.nl angesagt. Also, vom Können der Musiker her, habe ich nichts auszusetzen. Aber das war halt nicht so mein angesagter Proggeschmack, da ich mehr so auf die "Neo" - Schiene stehe. Ich würde die Band mehr so unter "folkiger" Prog einordnen. Das soll aber kein Problem darstellen, da ja einem nicht immer alles gefallen muss und Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.
Nun zum zweiten Act des Abends. Und hier muss ich schon vorweg nehmen, dass dieser mich sehr beeindruckte. Die italienischen Progger von "The Watch". www.thewatch.it Ich muss hierzu ehrlich eingestehen, dass ich sicherlich (auch auf "Empire" - CD`s) diese Band schon gehört habe, aber niemals so richtig Kenntnis davon genommen habe. Doch dies sollte nun ganz anders werden. Die Mannen um Simone Rossetti (voc.) gaben ihr Bestes und warteten auch mit einer Spielfreude auf, die man so schnell nicht mehr vergisst.
Alles in allem spielten "The Watch" Tracks von ihren Alben quer Beet. Unter anderem vom neuen Silberling "Vacuum" aber auch von "Ghost" und von "Twilight" (als sie sich noch "The Nightwatch" nannten). Da wären zu nennen: "My Ivory Soul"; "Shining Bald Heads"; "DNAlien" und nicht zu vegessen "Doctor Mystere". Ich hatte hierbei den Eindruck, dass es sich um echte Profis handelt und auch der charismatische Sänger Simone, brachte durch seine schauspielerischen Akzente echte Stimmung in den Saal. Dies machte sich auch im Publikum bemerkbar, wo die Faszinationen in den entsprechenden Beifallbekundungen festzustellen waren. Fazit: "The Watch" sind auf jeden Fall ein Konzert wert. Oft hört man den Vergleich mit den alten "Genesis". Ich würde aus meiner Sicht auch nicht den Vergleich mit den alten "Marillion" unter dem Frontmann "Fish" scheuen.
Die Headliner des Abends. Die britische Neoprog - Formation "Pendragon" www.pendragon.mu. Ich hatte in diesem Jahr bereits das große Glück im Reichenbacher "Bergkeller" www.bergkeller-reichenbach.de (Danke an Uwe Treitinger), dieser Band einen Besuch abzustatten. Na ja, und wer weiß, dass, wo ein Herr Clive Nolan seine Finger im Spiel hat, auch meist etwas sinnvolles herauskommt, der sollte eben auch "Pendragon" kennen. Der Gig selbst war gekennzeichnet von echter Spielfreude der Band, da wurde Stimmung auf die Bühne gebracht und das kam auch im Publikum gut rüber. Hauptteil war natürlich das aktuelle Album "Believe" und damit verbunden Tracks wie "The Wishing Well"; "The Wisdom of Solomon"; "No Place for the Innocent". Ein Album, welches ich wärmstens empfehlen kann und welches aus meiner Sicht ebenfalls einen Meilenstein in der Proggeschichte darstellt. Interessant war auch die Einbeziehung von Gastmusikern in den Auftritt. Hier wurden die Keyboards und auch die Gitarre um- bzw. zusatzbesetzt. Alte Tracks von den Scheiben "Not of this World"; "The World"; "Masquerade Overture" usw. wurden auch gespielt. Mir hat zum Beispiel "Alaska" in dieser Longversion sehr gut gefallen. "Pendragon" haben mir sehr gut gefallen! Ich freue mich dahingehend schon auf zukünftige Progereignisse, welche ihre Schatten bereits jetzt vorauswerfen und somit schon jetzt 2007 zum "Year of the Progressive Rock" schlechthin werden lassen. Und..."Pendragon" werden auch dabei eine große Rolle spielen.
Noch mehr zum "1.pROCKfest" und zu "Pendragon" gibt es hier:
pROCKfest-Pressetext-kurz.doc herunterladen
pendragon_believe_deutsch.doc herunterladen
...und auch mein Fotoalbum in diesem Blog nicht vergessen. Ein paar Eindrücke habe ich dort auch hinterlassen;-)
Fazit:
Man freue sich bereits jetzt schon auf die kommende Ausgabe des "pROCKfest" im Jahr 2007. Damit auch noch einmal ein recht herzliches "Danke Schön!" an die Veranstalter, die Organisatoren und den gesamten "Staff", welcher für das Gelingen verantwortlich war. So entstehen Wegmarken an der Straße des "Classic" - Rock!
---> ...und nicht vergessen - 2007 wird das Progjahr schlechthin. Folgende Großereignisse stehen an:
...und 2. pROCKfest 2007
in Bünde/ Westfalen!





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Kommentiert von: torokilopok | Sonntag, 26. August 2007 um 09:28 Uhr
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Kommentiert von: govokinolij | Mittwoch, 11. Juli 2007 um 00:30 Uhr